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Chakal Chakal & Co
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Schaulaufen |
mws. Hier kommt das Schweizer Rap-Album, dass neue Massstäbe setzt, was die Gästeliste anbelangt: Mobb Deep, Beatnuts, Dead Prez, Raekwon und Eslam vom Wu Tang Clan sowie Stress und Nega von Double Pact (und noch etliche andere) hat Chakal ins Studio gelockt. Die hohe Kunst des Networkings ist hier offensichtlich perfektioniert worden - aber nicht nur diesbezüglich beeindruckt das Werk. Auch die Produktion bewegt sich auf hohem Niveau und befindet sich nahe an einer amerikanischen Grossproduktion. Urbane Beats, Geigen, Sounds zwischen Kitsch und Knast. Dazu bringt Chakal mit seinen spanischen Texten ordentlich Südamerika-Feeling rein.
Technisch gesehen ist der interessanteste Song wohl das Featuring mit Queen Ebony aus London. Ein träger, langsam swingender Beat mit monotoner Melodie, dazu zuerst sehr bekiffte, dann sehr nervöse Raps. Wie Cypress Hill in einem guten Moment. Seltsam eigentlich, wie wenig Wellen diese CD in der Deutschschweiz schlägt. Le Röschtigrabä n’existe pas? Wahrscheinlich doch.
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