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| Diskografie
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Psychoderelict – Live In New York
(2006)
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Oceanic Conerts Live, The
(2001)
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Psychoderelict
(1993)
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The Iron Man: A Musical
(1989)
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Pete Townshend's Deep End Live
(1986)
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White City: The Novel
(1985)
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All The Best Cowboys Have Chinese Eyes
(1982)
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Empty Glass
(1980)
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Rough Mix
(1977)
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Who Came First
(1972)
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Pete Townshend Psychoderelict – Live In New York
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Musik top, Drama Flop |
roz. Schon lange vor The Whos Rockoper "Tommy" hatte Pete Townshend die Idee zu "Psychoderelict", eine Art musikalisches Drama. Doch erst 1993 war der richtige Zeitpunkt für die Veröffentlichung. "Psychoderelict Live In New York" erscheint jetzt als DVD und enthält neben einer Live-Version des gesamten Albums auch einige Who-Klassiker wie "Pinball Wizard", "Behind Blue Eyes" oder "The Kids Are Alright" sowie selten live gespielte Townshend-Songs wie "Rough Boys" oder "Face The Face". Diese allein sind schon den Kauf der DVD wert. Townshend erweist sich nicht nur als exzellenter Gitarrist und Komponist, sondern macht auch als Sänger eine extrem gute Figur, selbst bei den Who-Songs. Insgesamt werden 2,5 Stunden Musik geboten.
Das Drama "Psychoderelict" funktioniert aber nur bedingt. Die beiden Stränge - die Songs und die gesprochenen Teile - finden irgendwie nicht zueinander. Die Songs sind mit einzelnen Ausnahmen allesamt gut, das Album "Psychoderelict" wird allgemein schwer unterschätzt. Und sie gewinnen als Interpretation durch die fantastische Band (Simon Phillips, Andy Fairweather Low, Pino Palladino u.a.) noch mehr an Glanz. Die Live-Versionen sind leicht rockiger und haben mehr Durchschlagkraft. Aber die Geschichte daneben um eine Journalistin, die den Rockstar für ihre Zwecke missbraucht und er umgekehrt sie auch, ist einfach zu simpel. Oder haben wir da was nicht verstanden? "Was ist mit der Wahrheit passiert? Was ist mit dem Traum geschehen? Was wurde aus dem ganzen schönen Hippie-Shit?" lautet die ganze Message am Ende des letzten Stückes. Jemand wie Roger Waters hätte das Ganze vielleicht doch besser gemacht.
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