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Jorn Duke, The
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Grosser Sänger |
roz. Masterplan-Sänger Jorn Lande veröffentlicht mit „The Duke“ sein bereits viertes Solo-Album. Und wieder hat er sich im Vergleich zum Vorgänger beachtlich gesteigert. Vom Line-Up der letzten Produktion ist nur noch Gitarrist Jorn Viggo Lofstad übrig geblieben. Als zweiter Gitarrist kehrte Tore Moren zurück, der schon bei den ersten beiden Platten dabei war. Den Bass zupft Morty Black von T.N.T., und am Schlagzeug sitzt Willy Bendiksen, der mit Jorn bei The Snakes zusammen mit Micky Moody und Bernie Marsden spielte. Das Keyboard schliesslich bedient kein geringerer als Don Airey (Deep Purple). Wurde das letzte Jorn-Album teilweise noch durch breite Synthie-Teppiche verwässert, so versteht es Airey, sich dezent im Hintergrund zu halten und sein Instrument wohl dosiert an den passenden Stellen einzusetzen.
Die Soloscheiben von Jorn Lande sind nicht ganz so heavy wie die seiner Stammband Masterplan. Unbestritten ist dabei, dass er ein ganz grosser Sänger vom Kaliber eines David Coverdale ist. Die Gitarren klingen schön voll, erinnern an den Klang des legendären Randy Rhodes. Das Gitarrengespann, das Jorn hier am Start hat, ist auch wirklich grosse Klasse. Und so ist "The Duke" ein durch und durch klassisches Hardrock-Album mit grossartigen Harmonien und einem Hammersound. Die Coverversion von Thin Lizzy's "Are You Ready" wirkt zwar etwas müde, aber die anderen Songs überzeugen alle. Am besten ist die Hymne "Blacksong", aber auch "Stormcrow" oder die Ballade "Burning Chains" sind toll und erinnern an die besten Zeiten von Whitesnake, Dio oder Black Sabbath.
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