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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Ziltoid
(2007)
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Synchestra
(2006)
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Accelerated Evolution
(2003)
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Terria
(2001)
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Physicist
(2000)
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Infinity
(1998)
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Ocean Machine
(1998)
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Devin Townsend Synchestra
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Einzigartig |
roz. Steve Vai holte sich den Kanadier Devin Townsend für das Projekt "Vai" als Sänger und zweiten Gitarristen. Die Egos waren aber zu gross, und nach einer CD mit Tour zog man einen Schlussstrich. Der gegenseitige Respekt blieb aber, und so steuert Vai auf der neuen Devin-Townsend-Band-CD "Synchestra" ein Gitarrensolo im urtypischen Stil bei. Das ist aber nicht das einzige Highlight auf dem neuen Album.
Der Vorgänger „Accelerated Evolution“ war zwar geradliniger, dafür aber in gewisser Weise auch eintöniger. "Synchestra" ist frecher aber gewohnt intensiv mit der typischen Townsend-Breitwand-Produktion, wo alle Pegel voll am Anschlag zu stehen scheinen. Neu sind allerdings die Volksmusik-Elemente, die hier und dort eingestreut werden und am Anfang wie Fremdkörper wirken. Aber nach mehrmaligem Anhören entfaltet sich das ganze Wesen der Platte, und man erkennt in der progressiven Sound-Struktur das Genie dieses vom Wahnsinn Besessenen. "Synchestra" ist bis zuletzt durchdacht, perfekt umgesetzt und sollte als Ganzes betrachtet werden. Der hochmelodische Powermetal katapultiert den Hörer in andere Sphären. Der absolute Oberknüller ist "Vampira", eine Metal-Hymne mit Metallica-Anleihen, stampfendem Rhythmus, intensivem Gesang und eingängiger Melodie. Aber auch die anderen Songs sind allesamt Perlen. Townsends Songlandschaften sind immer wieder eine Entdeckung wert. Dieser Mann ist einzigartig.
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