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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Ticket To Nowhere
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2.
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To Be A Locust
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3.
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No Meaning
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4.
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Instant Penetration
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5.
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Mosquito
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6.
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Bomb
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7.
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Truth And Superstition
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8.
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Broken Clock
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9.
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Bad Actor
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10.
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Take Off The Bandages
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Matt Boroff Ticket To Nowhere
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Staubiger Rock |
pm. Anfang der Neunziger Jahre gründete Matt Boroff die Band „Planet Dread“, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als Vorgruppe von Nirvana auf deren kultverdächtiger „Nevermind“-Tour fungierte. Kurz darauf wurde es leise um den talentierten Rocker. „Planet Dread“ löste sich auf und Mr. Boroff folgte, wie könnte es anders sein, zwei schönen Beinen und heiratete in Österreich. So schien eine kurze aber intensive Musikerkarriere beendet.
Nix da. Matt Boroff schrieb im ländlichen Exil fleissig weiter an neuen Songs und veröffentlicht 2004 sein Debüt unter eigenem Namen. Unterstützt wurde er dabei vom Drummer Little Konzett und dem Bassisten Rolf Kersting. Das Werk kam zwar nie über einen Geheimtipp hinaus, lies aber schon manchen Liebhaber von staubigem Wüstenrock gebannt die Ohren spitzen.
Nun erscheint „Ticket To Nowhere“ und übertrifft das Debüt um Weiten. Die Musik wurde noch ein ganzes Stück trockener und verschwitzter. Matt Boroffs Gitarre kämpft sich flehend durch die Songs, wird dabei aber immer punktuell unterstützt durch die hervorragende Rhythmus-Arbeit der oben erwähnten Leidensgenossen. Dazwischen wirbelt sein schmutziger Gesang und navigiert uns wie ein grosser Bruder durch ein verkrustetes Land von Sand und Kakteen. Das ganze Album bläst einem wie ein heisser Wüstensturm durch die Gedärme und ist genau das richtige für Leute denen Tito & Tarantula zu klebrig und Queens Of The Stone Age zu aufgeblasen sind.
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