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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Killer Love Angel
(2006)
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Replay (Best Of)
(2004)
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Nuance
(2003)
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Massive Love
(2001)
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Out Of Manchester (Core Vs. Bigg Bugg)
(1999)
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Hold Your Breath
(1998)
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Not Your Size
(1997)
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Transformer
(1996)
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Core 22 Killer Love Angel
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Hitverdächtiges Schlafmittel |
roz. Wo früher lauter Protest aus dem Herzen von Sonia Heller schrie, steht heute allenfalls bestimmte Kritik. Sie singt von schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen, und vielleicht ist die Musik von Core22 auch darum noch berührender geworden. Sonia Heller ist voller Tatendrang. "Noch nie waren wir so kreativ!", frohlockt sie. Sie spricht in der Mehrzahl, aber Sonia ist bei Core22 nicht nur für Text und Musik verantwortlich, sie hat das neue Album "Killer Love Angel" auch selber produziert. Hinter dem Albumtitel verbergen sich persönliche Geschichten. Es sind Eindrücke, Erlebnisse, Beobachtungen, Gedanken und Gefühle, die Sonia mit klaren Worten und eingängigen Harmonien vermählt. Ein schwerer Unfall prägte sie: "Ich hatte Zeit zum Überlegen, keinen Termindruck, ich war frei."
Die erste Single, die Ballade "Heart On Fire", ist allerdings schon sehr schmalzig geraten. Sonia singt meist ein wenig gleichförmig, die Gesangslinien sind variantenlos. "In The Air" erinnert gar an den Pop der Cranberries - einschläfernd, aber nicht ohne Reiz. Zur grossen Stärke der Band wurden mittlerweile eindeutig die Balladen, etwa das zerbrechliche "Summer Rain" oder das flehende "Talk To Me". Absoluter Höhepunkt ist "Love Me Leave Me Love Me", ein Duett mit dem Ex-Sens-Unik-Frontmann Carlos Leal und einem starken Refrain. Aber auch das poppige "Sexy Sound" überzeugt mit zeitgemässen Effekten. Der Radio-Pop made in Switzerland hält internationalen Vergleichen problemlos stand, ist professionell produziert und bringt eine Reihe hitverdächtiger Melodien.
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