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Glenn Tipton Edge Of The World
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Old Fashioned |
roz. Als Glenn Tipton 1996 sein erstes Soloalbum aufnahm, wurde er dabei von zwei legendären Musikern unterstützt, nämlich von The Who’s John Entwistle und dem Schlagzeuger Cozy Powell. Die Plattenfirma fand aber, dies sei zu sehr Old-School und schlug vor, weitere Songs mit anderen Gastmusikern aufzunehmen. Die Platte wurde unter dem Titel "Baptizm Of Fire" veröffentlicht.
Zehn Jahre später kommt nun unter dem Titel "Edge Of The World" doch noch das original Material heraus. Das Ganze ist tatsächlich etwas old-fashioned. Simple Heavy Metal Tracks allzu routiniert und ideenlos geschrieben und altbacken produziert. Vom Handwerk her gibt es nichts auszusetzen, die alten Haudegen beherrschen ihre Instrumente zweifelsohne. Einziges Manko ist der Gesang, der bleibt vielerorts zu dünn und wird hörbar mit Effekten aufgepeppt. Seine Stimme ist zwar nicht gänzlich unerträglich, wirkt aber in diesem Genre deplatziert. Wie hätte "Edge Of The World" wohl mit einem Rob Halford oder einem anderen Könner am Mikrophon geklungen?
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