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Glenn Tipton Baptism Of Fire
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Schlechter Gesang |
roz. "Baptizm Of Fire" ist das erste Solo-Album von Glenn Tipton, Gitarrist bei den Heavy- Metal-Göttern Judas Priest. Es erschien 1997 und wird nun mit zwei Bonus-Tracks wiederveröffentlicht. Für die Realisation holte er sich zahlreiche namhafte Gastmusiker ins Studio: John Entwistle (Ex-The Who), Haudegen Cozy Powell, Billy Sheehan (Steve Vai Band), Robert Trujillo (Metallica) und Shannon Larkin. Bei einem der Bonustracks spielt sein Sohn Rick das Schlagzeug.
Tiptons grösster Fehler war es, den Gesang selber zu übernehmen. Seine Stimme ist nicht übermässig schlecht, im Vergleich mit seiner hervorragenden Gitarrenarbeit aber dennoch unterirdisch. Dies zeigt sich insbesondere beim Rolling-Stones-Cover "Paint In Black". Hinzu kommt noch, dass die meisten Songs eher durchschnittlich sind. Ein guter Sänger hätte da vielleicht noch was draus machen können, aber so? Einzige Ausnahmen sind "Kill Or Be Killed" und das groovige "Voodoo Brother". Glanzpunkt der Platte ist der Titeltrack, denn hier verzichtet Tipton abgesehen von ein paar geflüsterten Worten im Mittelteil auf den Gesang und liefert sich stattdessen ein Instrumental-Duell mit dem Ausnahmebassist Sheehan. Schade um das Potential. Hätte sich dieser Tipton doch bloss neben den Gastmusikern auch einige Gastsänger ins Studio geholt.
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