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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Joy
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2.
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My Boys
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3.
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Way To Go
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4.
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Song Of Sadness
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5.
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Featuring Youth
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6.
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The Sky From Where I Live
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7.
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This Is Real
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8.
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Stories
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9.
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Tired
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10.
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Saviour
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| Diskografie
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Prayers & Observations
(2006)
Review lesen |
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Glittercard
(2004)
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Torun Eriksen Prayers & Observations
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Ruhig und kraftvoll |
mam. In Norwegen scheinen die Frauen das Singen in die Wiege gelegt zu bekommen. Dieser Eindruck entsteht, wenn man sich vergegenwärtigt, wie viele gute weibliche Stimmen aus diesem Land in den letzten Jahren einem grossen Publikum bekannt wurden. Im Jazz sind dies etwa Rebekka Bakken, Beate S. Lech von Beady Belle oder eben Torun Eriksen, die mit 'Prayers & Observations' ihr zweites Album veröffentlicht.
Wie schon bei ihrem Erstlingswerk 'Glittercard' steht hinter den 10 Songs der neuen Scheibe kein geringerer als Bugge Wesseltoft. Der Pianist und Produzent hinterlässt seit Jahren seine genialen Spuren in der nordischen Jazzwelt und hat auch bei diesem Projekt Fingerspitzengefühl bewiesen.
Eriksens Stimme schwebt ruhig und kraftvoll über einer meist spärlichen Instrumentierung – eine Tatsache, die einem ermöglicht, zwischen dem Offensichtlichen viel Neues zu entdecken. Sparsame Arrangements lassen den Noten viel Luft zum Atmen und transportieren das Gefühl wohltuender Zurückhaltung.
'Prayers & Observations' ist ein schöner Tonträger. Wenn man ihn sich anhört, spritzt einem frische Gischt ins Gesicht, und ein kühler skandinavischer Wind streicht einem über die Haut. Die Mitarbeit des Bassisten Kjetil Dalland am Songwriting ist unüberhörbar: Häufig bestreiten Stimme und Bass fast im Alleingang ganze Passagen und beweisen, dass es zuweilen gar nicht mehr braucht. Und wenn da und dort sogar einige Streicher eingesetzt werden, dann nur an Stellen, wo man sie auch wirklich hören kann.
'Song Of Sadness' interpretiert Eriksen zusammen mit dem Sänger Paal Flaata. Ein besonderer Leckerbissen ist dabei entstanden – leise, einfach, intim und vor allem auch radiotauglich.
Torun Eriksens neues Werk gehört zu denen, die immer besser gefallen, je öfter man sie sich anhört. Es ist als reife Weiterführung ihres ersten Albums einzustufen. Wenn die Künstlerin sagt, sie habe einfach Songs schaffen wollen, die man gerne hört, so darf man sagen: Dies ist ihr wirklich ganz gut gelungen.
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