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R=Redaktion
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| Diskografie
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Paradox Hotel
(2006)
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Live In New York 2002
(2005)
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Betcha Wanna Dance Stupid
(2005)
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Adam + Eve
(2004)
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Meet The Flower Kings
(2003)
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Unfold The Future
(2002)
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Rainmaker
(2001)
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Space Revolver
(2000)
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Alive On Planet Earth
(2000)
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Back In The World Of Adventures
(1999)
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Retropolis
(1999)
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Flower Power
(1999)
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Stardust We Are
(1997)
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Flower Kings Paradox Hotel
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Etwas beliebig |
roz. Flower-Kings-Frontmann Roine Stolt gehört zu den mitunter produktivsten Musikern im Rock-Geschäft. Erst kürzlich kam ein Doppel-Album unter seinem Namen heraus, nun folgt mit "Paradox Hotel" schon wieder eines mit seiner Stammband. Fast 140 Minuten Musik sind darauf zu hören. Die Flower Kings haben einen deutlichen Hang zum Progrock der 70er Jahre. Bemerkenswert ist die spielerische Leichtigkeit, mit der die Schweden ans Werk gehen. Das Material wurde mehr oder weniger live im Studio eingespielt.
"Paradox Hotel" hat wenig Neues zu bieten. Die Zutaten zum Flower Kings-Sound sind hinlänglich bekannt. Vertrackte Rhythmen, Old-School-Synthiesounds, die an Marillion erinnern, und ausufernde, improvisiert wirkende Soloteile. Auffallend am neuen Album sind die Yes-mässigen Chöre und die deutlich ausgeprägteren Anleihen bei King Crimson. Herzstück der ersten CD ist das 21-minütige "Monsters & Men", das aber doch zu beliebig arrangiert wirkt. Später beim Song "Lucy Had A Dream" kommen gar Tubas zum Einsatz, was sehr jahrmarktmässig rüberkommt. "Bavairan Skies" befasst sich mit dem Holocaust und ist mit Ausschnitten aus Hitler-Reden und Marschmusik angereichert. Das alles riecht nach Musical und wirkt insgesamt zu symphonisch. Lichtblicke gibt es dann auf der zweiten CD, nämlich das Instrumental "The Unorthodox Dancinglesson", das mit einem klug verschachtelten Rhythmus zu überzeugen weiss, und die schöne Rockballade "Life Will Kill You". "Paradox Hotel" ist insgesamt recht balladesk gehalten. Was dem Doppelalbum aber fehlt, sind wirkliche Höhepunkte. Eingängige Gesangsmelodien sucht man hier vergeblich. Orchestrale Chöre, viel Piano und Strings und viel Retro geben den Ton an.
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