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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Morning Yearning
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2.
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Waiting For You
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3.
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Picture In A Frame
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4.
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Never Leave Lonely Alone
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5.
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Sweet Nothing Serenade
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6.
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Reason To Mourn
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7.
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More Than Sorry
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8.
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Crying Won't Help You Now
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9.
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Happy Everafter In Your Eyes
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| Diskografie
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Lifeline
(2007)
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Both Sides of the Gun
(2006)
Review lesen |
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Diamond On The Inside
(2003)
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Live From Mars
(2001)
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Burn To Shine
(1999)
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Will To Live
(1997)
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Fight For Your Mind
(1995)
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Welcome To The Cruel World
(1994)
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Ben Harper Both Sides of the Gun
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Akustisch und rockig |
pm. Die neue Doppel-CD von Ben Harper, hat wie es der Titel schon sagt, zwei Seiten. Die erste Scheibe ist eher akustisch gehalten während CD 2 rockt. Um es gleich von Beginn weg zu sagen: Genauso zweischneidig wie die beiden CDs sind auch die künstlerische Qualität. Aber beginnen wir vorne:
„Both Sides Of The Gun“ beginnt weinerlich. Die schon immer nahe am Wasser gebauten Lyrics von Monsieur Harper scheinen nun endgültig die Grenze zum „Kitsch“ überschritten zu haben. Die Singleauskopplung „Waiting For You“ ist das beste Beispiel dafür. In diesem Song stecken so viele Emotionen, da entsteht eher eine gesuchte anstatt einer natürlichen Dramatik. Erst ab Track 5, dem instrumentalen „Sweet Nothing Serenade“ findet Ben Harper zur alten Stärke zurück: Melodie und Emotion perfekt gemischt. Scheinbar beflügelt von diesem himmlischen Track tröpfeln die weiteren Nummern wunderschön und überhaupt nicht kitschig aus den Lautsprechern.
Die zweite CD beginnt wie die Erste. Diese erdrückende Melancholie und Verzweiflung scheint mir auf dem neusten Output doch ein bisschen gar viel Platz einzunehmen. Dazu kommt, dass die typischen Gitarrenriffs fehlen. Die rockigen Elemente werden immer mehr in den Hintergrund gedrängt, während der Blues und Funk aus den Siebzigern allgegenwärtig ist. Nichts desto trotz sind auch dem härteren Benny ein paar starke Nummern gelungen. Allen voran „Please Don’t Talk About Murder While I’m Eating“, das relaxt durch den Blues groovt.
Zum Schluss bleibt man unschlüssig. Soll man nun den alten Ben Harper vermissen oder den Neuen lieben? Ich für meinen Teil vermisse eher den Alten.
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