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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Sallua
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2.
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Gedech
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3.
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Présentation
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4.
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Dubophone
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5.
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Ghost Drummer (Intro)
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6.
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Ghost Drummer
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7.
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Whispering
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8.
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Parlofone
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9.
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Magrouni
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10.
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Ines
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11.
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Le Rêve D'Eline
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12.
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Yabous
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13.
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Outlaw
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14.
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Big Wheel
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15.
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Jadwell
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16.
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Sweet Mercy
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17.
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King B.
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18.
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Présentation
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19.
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Wilfried
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20.
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Bending New Corners
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21.
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Walk Of The Giant Turtle (Intro)
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22.
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Walk Of The Giant Turtle
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23.
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Arroyo
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24.
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Flamingos
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25.
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Belle De Nuit
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26.
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Betty
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| Diskografie
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Face-À-Face
(2006)
Review lesen |
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Saloua
(2005)
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Bending New Corners
(2003)
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Walk Of The Giant Turtle
(2003)
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Mantis
(2002)
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Revisité
(2001)
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Mask
(2000)
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The Dawn
(1998)
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Out Of A Dream
(1997)
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Erik Truffaz Face-À-Face
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Gemischte Gefühle |
mam. Endlich hat er es getan. Erik Truffaz, einer der innovativsten Künstler der aktuellen europäischen Jazzszene, hat ein Doppelalbum mit dem Titel 'Face-À-Face' veröffentlicht. Auf der ersten Scheibe spielt der Franzose mit der Formation 'Ladyland' und orientiert sich dabei sehr stark an orientalischen Einflüssen. Im Rahmen der zweiten CD kreiert Truffaz zusammen mit seinem Quartett den für ihn so typischen Sound, der einerseits kraftvoll und geradlinig ist, andererseits aber auch immer wieder schräge Klänge und ungewohnte Harmonien zulässt.
Erik Truffaz war schon immer ein Grenzgänger. Er fühlt sich zwar im Jazz zu Hause, kennt aber keine Berührungsängste, wenn es darum geht, Ausflüge beispielsweise in den Hip-Hop zu unternehmen. Als guter Zuhörer ist Truffaz dazu prädestiniert, denn es zeichnet ihn die Tatsache aus, dass er sich auch mit kurzen, pointierten Phrasen Gehör zu verschaffen weiss. Seiner jeweiligen musikalischen Entourage räumt er zudem stets grosszügige Räume für ihr Spiel ein.
Der Trompeter liebt stilistische Fusionen und versucht nach eigenen Angaben immer wieder, "mit mehrheitlich akustischen Mitteln elektronisch zu klingen".
Wer Jazz erwartet, wird vom zweiten Teil des neuen Albums nicht enttäuscht: Das Quartett – bestehend aus Patrick Muller, Marcello Giuliani und Marc Erbetta – spielt dicht und überzeugt durch ein über lange Zeit hinweg erarbeitetes gegenseitiges Spielverständnis. Hier finden einfache Melodien ebenso Platz wie verschachtelte, hingebungsvolle Improvisationen.
Demgegenüber steht die erste CD des Doppelalbums, welche sehr weltmusikalisch geprägt ist und stellenweise etwas beliebig wirkt. Die stimmlichen Einlagen von Mounir Troudi und Nya prägen die Aufnahmen mit 'Ladyland' stark und drücken ihnen ihren ganz eigenen Stempel auf. Dies kann gefallen oder auch nicht, birgt aber in jedem Fall die Gefahr in sich, dass das an sich beachtenswerte Spiel der Stammformation dabei zu sehr in den Hintergrund gerät.
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