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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Songs From Black Mountain
(2006)
Review lesen |
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Birds Of Pray
(2003)
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V
(2001)
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Distance To Here, The
(1999)
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Secret Samadhi
(1997)
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Throwing Copper
(1994)
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Mental Jewelry
(1991)
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Live Songs From Black Mountain
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Wie verkochtes Gemüse |
roz. Als Sänger Ed Kowalczyk vor zwei Jahren anfing am siebten Studioalbum von Live zu schreiben, faszinierte ihn der Gedanke, wie sehr die Kunst auf der ganzen Welt immer wieder vom Geist des Weiblichen beeinflusst war. "Historisch betrachtet war die Muse immer eine Frau - von den Musen der griechischen Mythologie bis hin zu Saraswati in Indien. Meine Erfahrungen als Songschreiber bestätigen diese Wahrnehmung. Ich bin von Frauen umgeben - vor allem von meiner Frau und meinen beiden Töchtern, die meine Kreativität entfachen", erklärt er.
Wer jetzt an feurige Latinas denkt und meint, "Songs From Black Mountain" könnte vielleicht endlich an die längst vergessenen Tage anknüpfen, als Live noch richtig guten Alternative-Rock machten, der wird eines anderen belehrt. Kowalczyk verbindet mit dem Begriff "weiblich" anscheinend eher Adjektive wie "sanft", "lieb" und "ausgeglichen". Die Aggressivität von früher ist völlig verflogen und macht harmlosen, zuckersüssen "La-La-La"-Melodien Platz. Vergessen sind die emotionsgeladenen Lieder von früher, die neuen Songs sind ganz einfach nett, um nicht zu sagen lasch. Die Gitarren sind glattgebügelt, und die Produktion ertrinkt in Streichern. "Songs From A Black Mountain" ist wie verkochtes Gemüse. Man erkennt zwar den Geschmack, aber Biss hat das Zeug keinen.
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