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| Wertung
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R=Redaktion
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| Diskografie
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Hosannas From The Basement Of Hell
(2006)
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XXV Gathering: Let Us Prey
(2005)
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Killing Joke (2003)
(2003)
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Unperverted Pantomine?, The
(2003)
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Democracy
(1996)
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BBC In Concert
(1996)
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Pandemonium
(1994)
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Extremities, Dirt & Various Repressed Emotions
(1990)
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Courtald Talks, The
(1989)
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Outside The Gate
(1988)
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Brighter Than A Thousand Suns
(1986)
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Night Time
(1985)
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Fire Dances
(1983)
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Revelations
(1982)
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What's THIS For...!
(1981)
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Killing Joke (1981)
(1981)
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Killing Joke Hosannas From The Basement Of Hell
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Ein düsterer Höllentrip |
roz. Vieles erinnert an den Vorgänger "Killing Joke". Die röhrenden Gitarren, der brüllende Sänger, die kratzige Produktion. Killing Joke lassen mal wieder einen tonnenschweren Brocken rostigen Altmetalls auf den ahnungslosen Hörer herunterfallen. Die typische Melange aus Leidenschaft, Traurigkeit, Wut und Dynamik ist unverkennbar. Ein ganz klein wenig fehlt das Talent eines Dave Grohls am Schlagzeug, der dem Ganzen vielleicht wieder das Sahnehäubchen hätte aufsetzen können, so wie er es beim letzten Album tat. Dennoch ist "Hosannas From The Basements Of Hell" eine durch und durch gelungene Platte.
Gleich zu Beginn geben Killing Joke mächtig Gas, wie auch auf "Killing Joke". Jaz Coleman grölt, was das Zeug hält, und gibt so dem düsteren Grundton den entscheidenden Anstrich. Die Songs basieren zumeist auf einem einzigen Gitarrenriff, das einen dann durch den eigenwilligen Klangbrei begleitet. Die Monotonie hat eine hypnotische Wirkung. Auf bizarre Weise gelingt es der Band, eine unheimlich düstere Atmosphäre zu kreieren, die einen mit unablässiger Urgewalt einsaugt. Trotz allem wirkt das Ganze äusserst kreativ und keinesfalls bequem oder gar eingängig. Melodien gehören definitiv nicht zum Konzept, und doch klingt jeder Song wieder ein bisschen anders. Und Killing Joke sind auch für Überraschungen gut, etwa beim grossartigen "Invocation", einer Nummer mit verschrobenem Rhythmus und mit Streichern arrangiert, die wie ein gigantischer Soundtrack zum Weltschmerz dieser Tage klingt. Ein düsterer Höllentrip.
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