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Various Artists music4hemp
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Wilder Mix |
roz. 31 Schweizer Musiker und Bands haben gratis insgesamt 45 Songs zur Verfügung gestellt, um die Initiative "für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz" zu unterstützen. 21 davon sind auf der ersten Compilation "music4hemp" zusammengestellt, deren Verkaufserlös vollumfänglich dem Initiativkomitee zugute kommt. Die Initianten "Pro Jugendschutz gegen Drogenkriminalität" haben bewusst keine Liberalisierung des Hanfs verlangt. Sie sind vielmehr der Auffassung, dass der Umgang mit Cannabis wirksam kontrolliert werden muss. Wie das geschehen soll, wird allerdings nicht aufgezeigt.
Stilistisch ist die CD ein wilder Mix - von Mundartrock über Hip Hop, Reggae, Pop, Punk und Ska, von Newcomern und bekannten Bands, von Tessinern, Romands und Deutschschweizern. Allen ist gemeinsam, dass sie sich für einen vernünftigen Umgang mit der psychoaktiven Substanz Cannabis einsetzen. Die CD funktioniert erstaunlich gut, gerade die grossen Gegensätze in Stil und Ausdrucksweise machen den Sampler zu einem interessanten Produkt. Die durchaus expliziten, teils kontroversen und manchmal provokativ satirischen Texte vermitteln jede Menge Diskussionsstoff und Denkanstösse.
Besondere Highlights sind Stiller Has mit "Armer böser Wolf", das Matterhorn Project mit "Fight For Your Right To Get High", der an Satire kaum zu übertreffende Beitrag "Summer" von der Allschwil Posse und "What Is The Use" von Bossard/Greaves, ein sehr harmonischer Song, der sich an den Swing von Frank Sinatra anlehnt, ohne verstaubt zu wirken. Hervorzuheben sind auch die Newcomer Räschli, die mit ihrem Song "Hanf" klassischen Polit-Rock machen und in breitem Dialekt die Geschichte der Hanf-Repression aufrollen. Als Bonustrack gibt es noch "Härzland" von Roland Zoss, ein Schlager mit dem Refrain "Das isch mis Land, si mini Lüt, das isch die Sprach, wo i verstah", Realsatire auf höchstem Niveau.
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