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Fatal Force Fatal Force
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Soli fehl am Platz |
roz. Nachdem der dänische Gitarrenvirtuose Torben Enevoldsen sein zweites "Selection A"- und sein drittes Instrumental-Album fertig gestellt hatte, schrieb er weiter neue Songs. Es kamen klassische Powermetal-Nummern dabei heraus, die sehr melodisch waren. Nun musste er einen Sänger finden, der nach seinen Vorstellungen singen konnte. Die Wahl fiel auf Mats Leven, der zuvor mit Bands wie Treat, At Vance und Yngwie Malmsteen's Rising Force Erfolge feierte. Kein Wunder also zieht man beim Anhören des Debütalbums "Fatal Force" schnell Parallelen zu Malmsteen. Neben dem Sänger erinnert auch die Gitarrenarbeit an den schwedischen Flinkefinger.
"Fatal Force" ist ein klassisches Melodic-Power-Metal-Album, das vor allem durch seine Killerproduktion überzeugt. Tommy Hansen (Helloween, Jorn Lande, TNT) ist für den Hammersound verantwortlich. Auch Sänger Leven weiss zu überzeugen, klingt stellenweise etwas nach Glenn Hughes und hat ein wirklich beeindruckendes Organ. Die Songs sind durchs Band klasse. Einzig die Gitarrensoli sind zu bemängeln. Sie sind zwar virtuos gespielt, mit klassischen Anleihen so wie man es von Yngwie Malmsteen kennt. Das Problem ist einfach, dass sie meist überhaupt nicht zu den Songs passen und arg konstruiert wirken, gerade so als hätte Enevoldsen jeweils gesagt: "So, und hier kommt jetzt noch mein Gitarrensolo rein." Schade, denn "Fatal Force" ist ansonsten ein richtig starkes Album.
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