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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Fate (Re-Release)
(2007)
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Cruisin' For A Bruisin' (Re-Release)
(2007)
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V
(2006)
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Scratch n Sniff
(1991)
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Cruisin' For A Bruisin'
(1988)
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Matter Of Attitude, A
(1986)
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Fate
(1985)
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Fate V
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Ein echter Knaller |
roz. Fate machten sich in den letzten Jahren eher etwas rar. Als eine Serie von Re-Releases ihrer 80er Platten das Feuer bei den Fans neu entfachte, entschloss sich die Band, wieder eine neue CD aufzunehmen. Von Fans und Presse wurden Fate früher als die dänische Version von Van Halen gefeiert. Heute sind sie allerdings sehr viel härter geworden, und Sänger Per Johnasson hat mit Sammy Hagar oder gar David Lee Roth eigentlich auch nichts gemeinsam. Das soll aber nicht heissen, das die Band nicht gut ist, ganz im Gegenteil.
Ihr fünftes Album, schlicht "V" betitelt, setzt das Erfolgrezept von "Scratch n Sniff" fort: starke Songs mit eingängigen Hooks, eingebettet in eine druckvolle Produktion, umspielt von Keyboards und knackigen Gitarrenriffs. Produzent Tommy Hansen (Helloween, Jorn Lande, TNT) sorgte auch hier für seine typisch kraftvolle, astreine Produktion. Am markantesten aber ist die Stimme von Sänger Per Johansson. Sie ist extrem variabel mit einem grossen Tonumfang. Die mehrstimmigen Refrains erinnern da schon mal an Crimson Glory. Die Gitarrenarbeit ist stark, die Riffs sind umwerfend und grooven unglaublich. Der Sound ist extrem breitwandig, zwar hart, aber durch die melodiösen Refrains immer an der Grenze zum AOR. Ohne Klischees, dafür mit vielen Ideen, klingt die Band 2006 glaubhaft, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Dänemarks Hardrock-Band Nr. 1 hat mit "V" einen echten Knaller am Start.
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