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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Stay With You
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2.
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Let Love In
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3.
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Feel The Silence
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4.
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Better Days
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5.
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Without You Here
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6.
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Listen
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7.
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Give A Little Bit
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8.
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Can't Let It Go
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9.
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We'll Be Here (When You're Gone)
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10.
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Strange Love
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11.
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Become
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| Diskografie
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Let Love In
(2006)
Review lesen |
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Live in Buffalo
(2004)
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Gutterflower
(2002)
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What I Learned About Ego, Opinion, Art & Commerce
(2001)
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Dizzy Up The Girl
(1999)
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A Boy Named Goo
(1995)
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Superstar Carwash
(1993)
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Hold Me Up
(1991)
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Jed
(1989)
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Goo Goo Dolls
(1987)
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Goo Goo Dolls Let Love In
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Bestens gereift |
ras. In den USA gehören sie längst zu den ganz Grossen: 1998 gab ihre Jahrhundertballade "Iris" dem schnulzigen Hollywood-Blockbuster "City Of Angels" etwas Denkwürdiges, 2004 spielten sie in ihrer Heimatstadt Buffalo vor 60'000 begeisterten Fans und 2005 verwendete CNN ihr „Better Days“ als Hymne für die Berichterstattung nach dem verheerenden Wirbelsturm Kathrina. In Europa hingegen gelten die Goo Goo Dolls heute noch – nach 20 Jahren und zahlreichen Alben – als Geheimtipp. Das mag daran liegen, dass das Trio immer etwas sperriger war als andere Bands und ihre punkige Vergangenheit ihrer mehrheitsfähigen, kommerziellen Seite immer etwas im Wege stand.
Diese Sperrigkeit belegt auch das neue Album „Let Love In“, wodurch es schon ein paar Anläufe braucht, sich in dieses Machwerk, welches man anfänglich für ein Konzeptalbum halten könnte, einzufühlen. Eine andere Goo-Goo-Dolls-Eigenschaft zeichnet dieses Album hingegen noch viel mehr aus: Der Band ureigenes Talent für die durchdringende, epochale Rock-Ballade. Der Kreativitätsschub, den John Rzeznik und Robby Takac nach unergiebigen Jahren in Los Angeles erst mit der Rückkehr nach Buffalo erlebten, hat aus „Let Love In“ das mit Abstand beste weil konstanteste Album der Dolls gemacht. Hier werden in halbakkustischer Manier erlebte Dramen des Alltags und Geschichten von Liebe und Schmerz erzählt. Schon der anfänglich gewohnt druckvolle Opener lässt die Wehmütigkeit, Wärme und Emotionalität erahnen, welche „Let Love In“ durchdringt und mit dem Titelsong als zweites bereits zu einem ersten Höhepunkt aufbricht. Es folgen acht weitere Perlen - mal kitschiger, mal rockiger - die trotz melodiöser Geradlinigkeit eine packende und wohl tuende Komplexität aufweisen und perfekt arrangiert sind, bis das Album mit „Become“ seinem Ende zusteuert; einem Song, der dem bis dato unangefochtenen „Iris“ beinahe den Rang als beste Rock-Ballade aller Zeiten abläuft. Davon haben wohl selbst die Dolls nicht geträumt, doch sie scheinen es immerhin erahnt zu haben: „Sometimes you’ve got to go home to find yourself.“
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