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Arockalypse, The
(2006)
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Monster Show, The
(2005)
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Monsterican Dream
(2004)
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Get Heavy
(2003)
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Lordi Arockalypse, The
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Macht richtig Spass |
roz. Die spinnen, die Finnen. Mit dem Song "Hard Rock Halleluja" haben die Monsterrocker Lordi sich überraschenderweise als Vertreter ihres Heimatlandes beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Athen qualifiziert und müssen dort zunächst im Halbfinale am 18. Mai bestehen. Und so hat sich das Einschalten des Grand Prix seit Stefan Raabs "Wadde hadde dudeda" oder Guildo Horns "Guildo hat euch lieb" wohl kaum mehr so gelohnt wie dieses Jahr. Vote for Lordi!
Also, wenn man die Maskeraden dieser Band sieht, denkt man doch sofort an Gwar, vielleicht auch an Slipknot. Aber wer sich Lordi nennt, der meint das alles wohl nicht allzu ernst. Das Rezept lautet: Gründe eine Band, die du selber gerne live sehen würdest, komponiere Songs, die du gerne mitsingen würdest - et voilà. Und tatsächlich ist die Musik dann sehr viel harmloser als die horrormässige Maskerade. Der Sound ist guter, traditioneller 80er Hard Rock. Man erinnert sich an Zodiac Mindwarp, Kiss, vor allem aber an Alice Cooper. Lordi spielen coole Riffs und haben eingängige Melodien am Start. Der Sänger bewegt sich in den tieferen Tonlagen, im Refrain kommen Chöre dazu. Die Songs sind wirklich gut, kein Ausfall, alles sehr gut gespielt, wenns auch nicht sehr innovativ ist - selbst das mit der Kostümierung nicht. Das Ganze macht aber richtig Spass, auch wenns nur eine knappe halbe Stunde dauert. Songtitel wie "The Night Of The Loving Dead", "Good To Be Bad" oder "Chainsaw Buffet" sind bei dieser Combo Programm. Da schneit's doch glatt in der Hölle.
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Kommentare:
Kommentar von Rolf Zellweger vom 21.05.2006:
Sie haben es tatsächlich geschafft! Nachdem Lordi die Vorausscheidung erfolgreich hinter sich brachten, sorgten sie gestern abend für eine wahre Überraschung: Finnland gewinnt mit seinen Rockmonstern den Eurovision Song Contest. Mehrmals erhielten Lordi die höchste Punktzahl, auch von Griechenland, die den "gorgeous sweet looking creatures" 12 Punkte gab. Von Anfang an lagen sie in Führung und holten den Sieg mit 292 Punkten vor Russland (248) und Bosnia Herzegowina (229). Kommentatorin Sandra Studer hatte sich bis zuletzt "schaurig gewünscht", dass die Russen noch an den Rockmonstern vorbei ziehen würden. Mit scharfer Zunge kommentierte die ehemalige Concours-Teilnehmerin den Anlass und war damit eines der Highlights des Abends. Genauso wie die Gruppe LT United aus Litauen, die "We are the winners of Eurovision" sang und den Gewinn damit eigentlich verdient gehabt hätte. Die Schweiz trat mit einer altmodischen Ralf-Siegel-Komposition an und wurde achtletzte.
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