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Brothertunes Come Close
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Guter Akustik-Pop |
roz. Am M4Music 2005 gewannen sie in der Sparte Pop/Rock den ersten Preis. Bei Brothertunes treffen mit dem Gitarristen Philly Hansen und dem Sänger Rich Fonje nicht nur zwei gute Freunde, sondern auch zwei verschiedene musikalische Welten aufeinander. Richs rau-warme Stimme und die eingängigen, akustischen Gitarrensounds bilden das Fundament ihres ersten Albums "Come Close".
Brothertunes steht für unplugged Popmusik. Die akustischen Gitarren werden mit knackigen Schlagzeug- und warmen Rhodes-Sounds verfeinert. Eindeutige Einflüsse von Jack Johnson, Ben Harper, aber auch von India Arie sind auszumachen. Den Songs steht das akustische Gewand sehr gut. Sie wirken wie Unplugged-Versionen von ausgewachsenen Pop-Songs, was den besonderen Reiz von "Come Close" ausmacht. Die Musik ist sehr poppig, gekonnt arrangiert und hat einen guten Drive. Die Texte sind teilweise sehr witzig, und Fonje hat eine angenehme, flexibel einsetzbare Stimme. Vor allem die balladeskeren Nummern wirken dann aber doch zu beliebig. Schade auch, dass bei einigen die elektrische Gitarre zum Zuge kommt, der Konzeptbruch wäre nicht nötig gewesen. Alles in allem aber ein professionelles, gelungenes, abwechslungsreiches Pop-Album.
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