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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Nasty Angels Paradise
(2006)
Review lesen |
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Live In Poland
(2005)
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It Ain't Over Till it's Over
(2003)
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Blues Polish Nasty Angels Paradise
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Mit Leib und Seele |
roz. In den 80ern tourte hinter dem Eisernen Vorhang die Rocklegende Kodex aus Polen durch die meisten osteuropäischen Länder. Der Gitarrist Mirek Winiarski und der Drummer Jan gründeten nach ihrer Flucht in den Westen in der bayerischen Bikerszene mit einem neuen Frontmann die Hank Davison Band. Aber erst Blues Polish (als Anspielung auf seine Herkunft) ist das, was Mirek immer schon machen wollte: Mit Ausnahmeröhre Meise, dem Bassman Cpt. Hart und einem Session-Drummer wird kompromissloser Rock’n’Blues gemacht.
Blues Polish machen eine deutsche Variante von Südstaatenrock. Erdiger Vintage-Rock, von Gitarre und Bass gebraten und mit druckvollem Groove vorangetrieben. Als Einstieg in die CD wählte das Trio eine Coverversion von "These Boots Are Make For Walking", ganz schön gewagt. Was nachher kommt, sind bluesgetränkte Eigenkompositionen mit trendigen Strukturen à la Creed, Nickelback, Puddle Of Mud & Co. Die Gitarren sind vielleicht etwas gar heavy verzerrt, und der Sänger klingt mit seiner Reibeisenstimme nach einer Flasche Whisky zuviel. Alice Cooper goes Blues. Aber man merkt, dass diese Jungs echte Live-Urgesteine mit Leib und Seele sind. Der Groove wackelt hier und dort ein bisschen, aber bei diesem Blues-infizierter Hard-, Southern- Boogie-Rock steht der Spass an erster Stelle.
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