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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Trackliste
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1.
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Intro
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2.
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Voodoo
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3.
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Remmidemmi (Yippie Yeah Yeah)
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4.
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Aufstand Im Schlaraffenland
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5.
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Show´n Shine
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6.
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Ich Betäube Mich (Featuring Sarah Walker)
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7.
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Silberweidenpark
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8.
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Papillon
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9.
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E.S.D.B.
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10.
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Jüjük (Featuring Porky Featuring Mister Celebi)
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11.
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Prost (Featuring Das Bo)
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12.
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Krieg
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Deichkind Aufstand im Schlaraffenland
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Genialer Electrosound |
mel. Deichkind machte sich vor allem dank des Hits "Bon Voyage" als Hip-Hop-Band einen Namen. Aber was sich bereits in früheren Songs wie "Limit" ankündigte, ist nun mit dem neuen Album "Aufstand im Schlaraffenland" vollendet. Deichkind wechseln ins Genre der elektronischen Musik und haben die Metamorphose zur "Electric Super Dance Band" abgeschlossen.
Bereits das Intro des neuen Albums kündigt fulminant an, was man davon erwarten darf: 12 Tracks mit tanzbaren, teils experimentellen Elektrobeats. Doch ganz dem Hip Hop abgeschworen haben Deichkind nicht, denn sie paaren den Elektrosound mit deutschem - na ja, sagen wir mal - Rap, der schrill und leicht psychedelisch daherkommt.
Die Texte rücken dabei nicht in den Hintergrund. Auf jedem einzelnen Track wird Drogenkonsum jeglicher Art thematisiert. Selten in einer kritischen Haltung gegenüber dekadenten Konsumenten, vor allem der reichen High Society, meist aber in verherrlichender Art und Weise. So wird beispielsweise auf dem in musikalischer Hinsicht genialen Track "Papillion" ein Trip beschrieben, wie ihn Deichkind wohl mehr als nur einmal erlebt haben dürften. Auch Knaller wie "Vodoo", "Ich betäube mich" oder "Prost" kennen kein anderes Thema. Es ist also nicht überraschend, dass der Sound von Deichkind an die Musik erinnert, die in den Partydrogenhöhlen der Welt gespielt wird. So ist das Album "Aufstand im Schlaraffenland" nicht unbedingt für die Boxen der eigenen vier Wände gedacht, sondern für die Soundanlagen exzessiver Orgien.
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