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Black Holes And Revelations
(2006)
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Absolution
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hullabaloo
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Origin Of Symmetrie
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Showbiz
(1999)
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Muse Black Holes And Revelations
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Und wo bleibt die Muse? |
angel. Das neue Album dieser kreativen und eigensinnigen Band ist eine grosse Überraschung. Allerdings keine positive, wie man sie erwartet hätte! Man kennt Muse als Band, die zu allem fähig ist, das Unmögliche möglich macht und immer zahlreiche musikalische Überraschungen bereit hat. Doch dieses Album überrascht nicht durch Kreativität und Genialität, sondern vor allem dadurch, dass gerade diese Erwartungen enttäuscht werden.
Jeder Song erinnert an eine andere Band, kaum einer an Muse. Es grüssen Queen, Prince, Coldplay, Travis, U2, Depeche Mode und andere. Das Album kombiniert geschickt verschiedene Stile und mischt diese mit der Dramatik, Emotionalität und Bombastik, die für Muse typisch sind. Diese raffinierte Art, eine breite Musikpalette unter einen Hut zu bringen, ist das Geniale, das Muse in dieses Album gepackt haben. Durch diese Mischung ist das Album zwar sehr abwechslungsreich geworden, es fehlt aber die eigene, ehrliche Identität und die Leidenschaft, die einen zum Fan macht.
Trotz allem hat das Album auch ein paar durchaus gelungene Songs zu bieten. "Supermassive Black Hole" zum Beispiel ist schon wegen der Extraportion Selbstironie einen Hinhörer wert.
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Kommentare:
Kommentar von Jeremie vom 26.08.2006:
Wenn du das zum Massstab machst, solltest du aber schon erwähnen, dass ALLE Muse Alben einen erheblichen Radiohead-Einschlag haben - nicht zuletzt der Stimme Bellamys wegen.
Und dennoch beinhaltet "Black holes & revelations" Muse von A - Z - man höre "Assassin", den Kracher "Knights of Cydonia", das wunderschöne, vorallem auch lyrisch starke "Invincible" oder "Soldier's poem", welches zugegeben etwas an die frühen sixties erinnert - doch Muse kultivierten dies schon immer, gut zu hören auf älteren Songs wie "Endlessly" oder "Unintended".
"Black holes & revelations" ist meiner Meinung eine von A - Z gelungene Scheibe und wirkt auf mich wie ein Trip, wie eine Reise in sich selbst; man begibt sich in eine herrlich leuchtende Blase, farbig und strahlend, die einem weg bringt vom hier und jetzt. Man überfliegt seine eigene Gefühlswelt, vorbei an Schmerz, Leid, Angst, Sehnsucht, Hoffnung und Zorn - im hier und jetzt würde dies düster und verletzend sein, würde weh tun ohne Ende. Doch abgekapselt in dieser traumhaften Blase, in der man Ruhe und Frieden findet, kann man die Songs aus der Perspektive von Schönheit und Liebe geniessen und sich davon tragen lassen - die dicke, schwere Mauer von Stolz wird für einen Moment niedergerissen und man steht nackt da, verletzlich und empfänglich für all das Schöne, das einem der brutale Alltag nicht zugestehen will...
Wenn das bei mir eine CD schafft, ist sie für mich ein magisches Meisterwerk. Und sie hat es geschafft.
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