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Angels And Airwaves We Don't Need To Whisper
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Fun-Punk meets U2 |
pm. Nach dem scheinbaren Ende von Blink 182 bringt uns Tom Delonge mit „Angels & Airwaves“ sein erstes Post Blink-Projekt. „We Don’t Need To Whisper“ hört sich einiges erwachsener an als alles, was Blink 182 jemals veröffentlicht haben. Die Nummern sind nicht mehr für den schnellen Mainstream geschrieben, sondern entfalten sich erst nach dem zweiten oder dritten Durchgang.
Tom Delonge hat hier elf spacige Rockhymnen kreiert, die durch ihre monotone Einfachheit stark an U2 erinnern. Die Songs haben zwar nicht den Power einer Bono/The Edge Komposition, müssen sich aber mit ihren weiten Klangflächen und schwerelosen Strukturen nicht weit hinter den irischen Vorbildern einreihen.
Das einzige was hier noch an eine Punk-Vergangenheit erinnert, ist der ganz eigene Gesang von Tom Delonge. Wenn man Blink 182 kennt, ist es im ersten Augenblick ziemlich seltsam, diesen Gesang in solche Songs verpackt zu hören. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase ist dieses Gefühl aber wieder vorbei und man kann sich nur noch schwerlich vorstellen, dass diese grosse Musik von einem Mann kommt, der bis jetzt nur durch oberflächlichen Fun-Punk aufgefallen ist.
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