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Pharrell Williams In My Mind
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Champagner und Jesus |
mws. Pharrell Williams kennt man spätestens, seit er zusammen mit seinem Freund Chad Hugo als "The Neptunes" das bahnbrechende "Drop It Like It’s Hot" für Snoop Dogg und "I’m A Slave 4 U" für Britney Spears produzierte. Die Erwartungen an Williams’ erstes Solo-Album waren dementsprechend hoch; es wurde nichts weniger als ein Geniestreich erwartet.
"This is the record of the year!" stellt Williams im Eröffnungstrack "Can I Have It Like That" gleich selbst klar, als wollte er jeder Kritik zuvorkommen. Die 15 Songs bieten dann jedoch wirklich Einiges. Minimalistische Beats und billige Synthies bilden den Boden für Pharrells Lyrics (Gesang und Raps halten sich in etwa die Waage). Hinterhältige Wechsel in Tonart und Rhytmus sorgen immer wieder für Überraschungen, und Gäste wie Gwen Stefani, Jay-Z und Snoop Dogg verleihen den einzelnen Tunes zusätzlich Konturen.
Wie Kanye West umgibt auch Williams der Widerspruch, ein tiefgläubiger Hedonist zu sein; einer, der die Frauen ausziehen ("Take It Off (Dim The Lights)") oder mit Champagner bespritzen möchte ("Baby"), um gleich im nächsten Track zu erklären, dass er sein ganzes Leben Jesus verdanke ("Our Father"). Dieser nur schlecht auflösbare Gegensatz kostet Williams ein Stück seiner Gaubwürdigkeit, steigert das ohnehin schon hohe Interesse an seiner Person aber nochmals.
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