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Myrto Die mit O
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Funk-Rock mit Paulo |
roz. "Die neue Scheibe ist ein garantiertes Monster, rockiger und rotziger", lacht Myrto. Das zweite Album der ehemaligen Subzonic-Sängerin entstand in Göteborg, zusammen mit dem Produzenten und Co-Writer Paulo Mendonca. Er veröffentlichte Mitte der 90er Jahre eine handvoll ganz anständige Funk-Rock-Platten, hierzulande blieb er aber weitgehend unbekannt. Phil Dankner lud den Schweden mit den afro-portugiesischen Wurzeln zu den Bluewin-Sessions im Dezember 2004 ein, und dort lernte er auf der Bühne die aus Griechenland stammende Myrto kennen.
"Die mit O" hat soundmässig wenig mit dem Solo-Debüt von Myrto zu tun. Das neue Album klingt wieder mehr nach dem Rock von Subzonic. Und natürlich auch nach dem Funk von Paulo Mendonca. Besonders augenfällig ist dies bei "End vo de Wält", mit dem typischen Mendonca-Gitarrenriff, oder "Brüel nöd", mit dem funky Rhythmus. Bester Song des Albums, weil unaufhaltbar eingängig, ist "Miss Schweiz". Unschlagbar ist Myrto, wenn sie richtig Gas gibt, so wie bei "Ernte was mer säht". Das Duett mit Marc Sway hätte es allerdings nicht gebraucht. "Die mit O" ist ein dralles Funk-Rock-Album mit einer sackstarken Sängerin und fett produzierten Songs.
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