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Audioslave Revelations
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Grosse Platte, grosse Band |
roz. Das dritte Album von Audioslave wurde von Brendan O'Brien (Rage Against The Machine, Pearl Jam) produziert und ist nach Aussagen der Band musikalisch von Oldschool-R'n'B und -Soul beeinflusst. Gitarrist Tom Morello bezeichnet den Longplayer präziser als "big hard rock record with a funky bottom“. Und da liegt er definitiv nicht falsch. Und mit "Wide Awake", das sich mit den Folgen des Hurricanes Katrina auseinandersetzt, haben Audioslave erstmals auch einen politischen Song im Repertoire.
"Revelations" zeigt die ungebremste Experimentierfreude der Band und geht in eine leicht andere Richtung als das bisherige Material von Audioslave. Die Songs überraschen mit einem Hang zum 70er-Rock, mit souligen Gesangspassagen und einem funkigen Fundament. Der Sound ist gewohnt hymnisch und ungemein eingängig. Gitarren-Magier Tom Morello führt seine innovative Arbeit fort, setzt wie gewohnt zahlreiche Effekte ein und liefert grosse, groovige Riffs ab. Tim Commerford und Brad Wilk festigen ihren Ruf als unerhört funkige Rhythmuseinheit, welche die zwölf Songs von "Revelations" mit Vehemenz zusammenhält. Und Chris Cornell singt wieder enorm gefühlsbetont und beweist eindrücklich, weshalb er in Umfragen immer wieder in den vorderen Rängen der besten Sänger aller Zeiten landet. Audioslave setzten bei "Revelations" auf viel bewährtes und schaffen es dennoch, ihren typischen Sound eine Stufe weiterzuentwickeln. Ein grosse Platte von einer grossen Band.
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Kommentare:
Kommentar von plonk vom 05.09.2006:
Für mich das beste Audioslave Album. Hier tönen sie wirklich nach etwas eigenem und können definitiv nicht mehr als blosser RATM/Soundgarden Hybrid oder dergleichen hingestellt werden.
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