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| Wertung
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R=Redaktion
L=LeserInnen
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| Diskografie
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Live After Death
(2008)
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Matter Of Life And Death, A
(2006)
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Death On The Road (Live)
(2005)
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Dance Of Death
(2003)
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Rock In Rio (Live)
(2003)
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Edward The Great - Greatest Hits
(2002)
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Brave New World
(2000)
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Ed Hunter
(1999)
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Virtual XI
(1998)
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Best Of The Beast
(1996)
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X-Factor
(1995)
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Real Dead One, A
(1993)
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Real Live One, A (Live)
(1993)
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Fear Of The Dark
(1992)
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No Prayer For The Dying
(1990)
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Stranger In A Strange Land
(1990)
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Seventh Son Of A Seventh Son
(1988)
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Somewhere In Time
(1986)
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Live After Death (Live)
(1985)
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Powerslave
(1984)
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Piece Of Mind
(1983)
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Number Of The Beast, The
(1982)
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Killers
(1981)
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Iron Maiden
(1980)
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Iron Maiden Matter Of Life And Death, A
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Fertig entwickelt |
roz. Die Rückkehr von Ausnahmesänger Bruce Dickinson sowie Gitarrist Adrian Smith Ende der Neunziger erwies sich als Siegeszug für Iron Maiden. Am Anfang stand "Brave New World", ein Album, das alle Zutaten hat, mit denen die Band einst gross und berühmt wurde. "Dance Of Death" deutete dann an, dass die Musiker nach neuen kreativen Horizonten suchten. Mit ihrem neuesten Wurf "A Matter Of Life And Death" vollenden Iron Maiden schliesslich die Entwicklung in einer Konsequenz, die man so nicht erwartet hätte. "A Matter Of Life And Death" fängt dort an, wo "Seventh Son Of A Seventh Son" 1988 aufhörte. Adrian Smith packt wieder den Gitarrensynthesizer aus, und die Songs haben ganz allgemein wieder die Mystik der alten Tage. Selten zuvor klangen Iron Maiden so progressiv.
"A Matter Of Life And Death" ist mit seinen über 70 Minuten Spielzeit ein monumentales Opus und zelebriert die gesamte Maiden-Pracht in Songs von durchschnittlich sieben Minuten Länge. Es hat alles, was Iron Maiden ausmacht: Esprit, Rasanz, Melodie und eine ungeheure Intensität. Das ganze Album bietet einen Höhepunkt nach dem anderen. Etwa das atmosphärische "Brighter Than A Thousand Suns" mit dem 7/4-Takt. Oder das riffige "The Reincarnation Of Benjamin Bregg" mit der überraschenden Harmonie. Oder das progressive "For The Greater Good Of God" mit den rasenden, dreistimmigen Gitarrenläufen. Die drei Gitarristen sind mittlerweile perfekt aufeinander abgestimmt. Bruce Dickinson scheint in der Form seines Lebens zu sein. Bei jedem einzelnen Song vermag er Akzente zu setzen. Nicko McBrain dirigiert die Truppe souverän mit seinem dynamischen Schlagzeugspiel durch die Songs, während Steve Harris mit seinem präsenten Bass den letzten Farbtupfer setzt. Die raue Produktion ist eine Wohltat. "A Matter Of Life And Death" klingt transparent und sehr lebendig. Die neue Platte braucht einige Durchläufe, bis man sich in den langen Songs zurechtfindet. Denn trotz markanter Gitarrenriffs und Melodien ist man am Anfang erst einmal erschlagen von der epischen Breite des Werks.
Das Beste an "A Matter Of Life And Death" ist die perfekte Ausgewogenheit. Es zeigt eine Band, die sich auf faszinierende Weise weiterentwickelt hat, ohne dabei ihre typischen Trademarks zu vernachlässigen. Iron Maiden zitieren sich selbst aus ihren besten Alben und Songs und doch ist "A Matter Of Life And Death" etwas völlig Neues. Es ist wahrlich nicht übertrieben, wenn Bruce Dickinson sagt, dass es eines der gelungensten Maiden-Alben aller Zeiten sei.
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