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| Wertung
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| Diskografie
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Don't Litter
(2009)
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Subway To The Rubbish
(2006)
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Transformed and Mutated
(2004)
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Trashpercussion
(2003)
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Bubble Beatz Subway To The Rubbish
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Rhythmisches Spektakel |
roz. Wenn Musik Grenzen überschreitet, dann wird es richtig spannend. Das Ostschweizer Klangkollektiv Bubble Beatz tut dies auf ungewöhnlich Art und Weise. Ihre Rhythmen kommen aus der Club-Kultur, wo elektronische Beats und Bässe die Tänzer zur Ekstase treiben. Doch wo sonst DJs auf ihren Kanzeln Tracks aus dem Sequenzer ineinander schrauben, bieten Bubble Beatz ein einzigartiges Live-Spektakel. Zwei Mann hämmern hier auf die sogenannten "Trashmachine", einem mit Fässern, Pfannen, Eimern und alten Autoteilen behängtes Gerüst. Ein dritter liefert dazu Klänge aus Synthesizern und Effektgeräten. Und so ist Bubble Beatz nicht nur optisch eine wahre Errungenschaft, sondern trifft mit der Mischung aus 2step, Tech-House und Drum'n'Bass auch sonst den Nerv der Zeit.
Die CDs der Band waren von ansehnlichem Erfolg gekrönt. Noch besser sind Bubble Beatz aber, wenn man auch sieht, wie der Sound entsteht. ''Subway To The Rubbish Club'' wurde an einem Spätwinterabend 2006 im St. Galler Sittertal aufgezeichnet. Allein schon Urs Baumgartner (aka kafi-D), der durch seine Mitarbeit bei der Hip-Hop-Combo Sektion Kuchikäschtli bekannt wurde und bei Bubble Beatz für die Elektronik zuständig ist, ist mit seinem Auftreten in einem weissen Arztkittel ein visueller Gag. Mit Klaviatur und Effektgeräten sorgt er für harmonische Akkorde und pumpende Bässe. Doch die Hauptattraktion sind die beiden Drummer Kay Rauber und Christian Gschwend, die wie Hochleistungssportler in der Trashmachine umherspringen und ihre schweisstreibenden Rhythmen schlagen.
Die Trashmachine bietet ungeahnte Möglichkeiten. Es ist faszinierend, welche effektvollen Klänge sich aus diversen Material entlocken lassen. Die Songs ähneln sich zwar sehr, und auch die geschlagenen Muster sind stets ähnlich aufgebaut. Aber immer dann wenn es droht, ein bisschen eintönig zu werden, haben Bubble Beatz wieder etwas Neues auf Lager. Etwa wenn sich Gschwend an ein herkömmliches Drumset setzt und so neue Akzente liefert. Oder etwas später, wenn sich Gründungsmitglied Marcel Gschwend (aka Bit-Tuner) am Bass zur Truppe gesellt. Am spektakulärsten ist aber sicher die Aktion mit den Schleifmaschinen, die als Rhythmusgeräte angewendet, im hohen Bogen Sprühfunken werfen.
Rund 75 Minuten dauert das Spektakel. Daneben gibt es noch umfangreiches Bonusmaterial. So sieht man etwa die Vorbereitungen zur Filmaufzeichnung sowie Rauber und Gschwend, wie sie in einer Küche improvisieren. Grossartig.
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