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Genre: Rock


Diskografie
Nightmare Returns, The
(2006)

Review lesen
Dirty Diamonds
(2005)
Eyes Of Alice Cooper, The
(2003)
Dragontown
(2001)
Brutal Planet
(2000)
Fistful Of Alice, A (Live)
(1997)
Last Temptation, The
(1994)
Hey Stoopid
(1991)
Trash
(1989)
Raise Your Fist And Yell
(1987)
Constrictor
(1986)
Zipper Catches Skin
(1982)
Dada
(1982)
Special Forces
(1981)
Flush The Fashion
(1980)
From The inside
(1978)
Alice Cooper Show, The
(1977)
Lace And Whiskey
(1977)
Alice Cooper Goes To Hell
(1976)
Welcome To My Nightmare
(1975)
Billion Dollar Babies
(1973)
Muscle Of Love
(1973)
School's Out
(1972)
Killer
(1971)
Love It To Death
(1971)
Easy Action
(1970)
Pretties For You
(1969)
Alice Cooper
Nightmare Returns, The

Ein Meilenstein

roz. Nach einigen Jahren in der Versenkung gelang Alice Cooper in den späten 80er Jahren ein sensationelles Comeback. "The Nightmare Returns" wurde während der triumphalen Tour von 1986 am Halloween-Abend in Detroit aufgezeichnet. Es zeigt einen geläuterten Cooper, eine famose Band und eine Bühnenshow, inszeniert als eine Art Mischung aus Rocktheater und Magie-Show. Alice Cooper zieht alle Register seines schauspielerischen und musikalischen Könnens. Kein Song wird einfach nur gespielt, sondern richtiggehend zelebriert. Praktisch jedes Lied wird von einem Gimmick begleitet, unzählige Statisten tauchen auf, und die Illusionen sind an Dramatik kaum zu überbieten. Irgend etwas passiert immer auf dieser Bühne, die einem müllbeladenen Hinterhof gleicht. Da werden schon mal Kameramänner mit Mikrofonständern aufgespiesst, Krankenschwestern erwürgt, ein eben aus Einzelteilen zusammengesetztes Monster erwacht zum Leben, und am Ende wird Cooper gar mittels Guillotine enthauptet.

Neben der Show überzeugt auch die Musik. Kaum einer der grossen Hits fehlt. Zwischen "School's Out", "Eigtheen", "No More Mr. Nice Guy" oder "Billion Dollar Baby" fügen sich auch die neuen Songs vom Comebackalbum "Constrictor" nahtlos in die Show ein. So gut wie hier war Cooper kaum mehr. Die Band klingt extrem frisch und setzt sich aus wahren Könnern zusammen. Mit von der Partie sind unter anderem der House-Of-Lords-Drummer Ken Mary, der insbesondere auch die älteren Songs mit seiner ungestümen Energie voranpeitscht, sowie Kip Winger am Bass, der später mit seiner Band Winger für Furore sorgte. Am auffallendesten ist aber bestimmt Leadgitarrist Kane Roberts. Er hat nicht nur flinke Finger, sondern ist mit seinem muskelbepackten Rambo-Body rein visuell schon eine Attraktion. Er war übrigens massgeblich am Gelingen von Coopers Comback beteiligt, denn er schrieb an vielen Tracks für die Alben "Constrictor", "Trash" und "Raise Your Fist And Yell" mit, bevor er die Band Anfang der 90er verliess, um eine Solokarriere zu versuchen.

Die Show gehört zum Aufwändigsten, was Mitte der 80er auf Rock-Bühnen präsentiert wurde. Dieses Video gehört ganz einfach in jede gut sortierte Rock-Sammlung. Für die DVD-Veröffentlichung wurde das Bild digital überarbeitet: Der Ton liegt wahlweise als Stereo- oder 5.1-Mix vor. Als Bonus gibt es noch zwei Musik-Videos. Das ist grossartiges Rocktheater, ein Meilenstein in Coopers Karriere. Gekonnt eingefangen in Bild und Ton.


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Alice Cooper
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