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    Pressestimmen


    ERNST (TagesAnzeiger) Zürich

    13. September 1995: Veröffentlichung von KRAWLERs Erstling promo

    Schwerverdauliches aus Zürich: KRAWLER spielen Metal, wie er in den Neunzigern tönen muss. Immer schön dort, wo es weh tut, legen KRAWLER noch einen Zacken zu und untermalen damit die eindrucksvollen und keineswegs leichtverdaulichten (deutschen) Texte.

    Das Erstlingswerk des Trios erinnert angenehm an die schwergewichtige New-Orleans-Gilde - nicht die Neville Brothers natürlich, sondern eher an Crowbar mit ihrem doomigen Depro-Core. Monotone Düsterheit kann als Stilmittel durchaus schön klingen; und wenn wie bei KRAWLER auch noch zeitgemässe Samples für Abwechslung sorgen, darf sich der aufgeschlossene Rockfan freuen.

    13th september 1995: KRAWLERs firstling promo

    Hard to digest from zurich: KRAWLER plays metal custom made for the 90's. Where the german words become painful, KRAWLER speeds up in order to underline their impressive message. KRAWLER's firstling pleasantely reminds on theheavy weight New Orleans guilde - of course not the Neville Brothers but more on Crowbar with their doomy depro core. Monotone darkness presented as matter of style absolutely can make love to your ears; KRAWLER's time related sample guarantee interesting varieties to be enjoyed by the experienced rock fan.


    DAZ MusikSpezial, Zürich

    Juni 1996: Auszüge aus Video killed the radio star zur Fertigstellung von Nimm Meine Hand

    <...> Wenn KRAWLER-Sänger hombre jetzt davon spricht, dass Videomachen ein Scheiss ist, hat er verschiedene Gründe dafür. Am Anfang steht naturgemäss das Problem der Finanzierung. Ein Brief des Zürcher Trios, das sich dem schleppendem Doom verschrieben und bislang in Eigenproduktion eine Mini-CD herausgegeben hat, an Viva, in dem die Gruppe den Musiksender für die Produktion ihres Videos Nimm Meine Hand um eine Geldspende angegangen ist, wurde abschlägig beantwortet. Zwar sei man am Material der Band sehr interessiert, hiess es in dem (wohl standardisierten) Brief, die Band habe jedoch schon selbst für die Kosten eines Videos aufzukommen.

    Für eine kleine Formation ohne Budget kein Pappenstiel. Erst ein Anteil aus dem Stadtzürcher Popkredit von 6000 Franken machte das Unterfangen letzlich doch möglich. <...>

    <...> Die Arbeit des Umsetzens von Musik in Bilder war (auch) bei KRAWLER mit einem längeren reflexiven Prozess verbunden. "Wir wollten, und das ist schliesslich der Vorteil einer unabhängigen Produktion, die Kontrolle jederzeit behalten", äussert sich hombre. <...>


    KRAWLER August 1996